Jahresrückblick 2021 - mein allererstes Mal

27.12.2021

Was mir hier wohl grad durch den Kopf ging?
Was mir hier wohl grad durch den Kopf ging?

Meine Pläne für 2021 und wie es gelaufen ist

  • Auf dem Programm meiner halbjährigen Online-Weiterbildung stand ein Treffen in Hamburg. Das Treffen fand dann in Zoom statt. Nichts desto trotz sind viele Ideen für weitere Blogpost an diesem Weekend entstanden – jetzt muss «nur» noch geschrieben werden. 
  • Ich wollte unbedingt mal in einer Kooperation eine Schnittmusterkollektion erstellen. Dass Anita und ich an dieser 5-teiligen Kollektion ein dreiviertel Jahr arbeiten würden, hätt ich nicht gedacht. Es hat sich gelohnt! Die Schnitte sind toll geworden und die Zusammenarbeit eine gorsse Bereicherung - danke Anita!
  • Leider, leider musste die Studienreise mit der F+F zum zweiten Mal abgesagt werden. Die dient ja nicht nur den Studierenden als Inspirationsquelle, nein auch mir. Mit drei tollen Frauen (neben den Studierenden) unterwegs sein, das möcht ich schon wieder mal erleben. 
  • Mein Motto rückblickend fürs 2021 lautet: Mein allererstes Mal! So viele Dinge hab ich im 2021 zum ersten Mal gemacht. Einen Gastbeitrag geschrieben, eine Podcast Einladung erhalten, eine Kooperation eingegangen, und, und, und...

Mein Jahresrückblick 2021:

Meine erste 2000-Franken-Weiterbildung Populär gebucht 

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich das Online-Programm Populär von Marike Frick bereits im Herbst 2020 gebucht hatte. Da ich im 2020 noch keinen Jahresrückblick geschrieben habe und die Weiterbildung bis ins 2021 ging, möchte ich sie hier erwähnen. Nie hätte ich gedacht, dass ich bei einem Onlineprogramm für knapp 2000 CHF abdrücken würde - einfach so!

Es hat sich so sehr gelohnt. Bis anhin hab ich ein paar magere Blogposts geschrieben, weil mein Webmaster meinte: Susanne du musst bloggen, damit man dich in Google findet. 

Ich hab einfach drauf losgeschrieben, eher ungern und ohne Recherche und Ziel. Das hat sich mit Populär extrem verändert. Zum ersten Mal hab ich eine Keyword-Recherchere gemacht.

Nicht in Hamburg - die Gruppe aber trotzdem ein Wochenende über Zoom getroffen
Nicht in Hamburg - die Gruppe aber trotzdem ein Wochenende über Zoom getroffen

In Populär hab ich gelernt:

  • Wie ich qualitativ hochwertige und hilfreiche Blogposts schreibe, so dass diese auf Seite 1 in Google landen.
  • Wie ich meine Website gestalte, so dass meine Kundinnen auf Anhieb denken: Hier bin ich richtig!
  • Was ich machen kann, damit mehr Besucherinnen auf meine Website kommen.

Es gibt noch viel zu tun und es ist kein Fingerschnippen, sondern harte Arbeit. Aber jetzt lohnt sich das Ganze wenigstens! Für mich und für meine Kundinnen. 

Noch immer besteht die Gruppe von über 100 TeilnehmerInnen als eigene Facebook Gruppe BCE (Best Community Ever)! Hier werden Fragen gestellt, Antworten gesucht – eine tolle Gruppe wo sich alle gegenseitig unterstützen.

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Meine erste virtuelle Assistentin für Pinterest engagiert

Anfang Februar hab ich an einer Pinterest-Challenge-Woche teilgenommen.

Instagram, Facebook, Tiktok und jetzt noch Pinterest – wie soll ich das den zeitlich alles schaffen? Noch ein Tool mehr, in das ich mich reinknien muss. Das, mein Learning nach dieser Woche. Und doch, Pinterest ist eine wunderbare Plattform, die ich selber seit Jahren nutze.

In dieser Woche lernte ich Alexandra Winzer kennen. In ihre Hände hab ich dann auch meinen Pinterest Account gelegt.

So, jetzt hab ich also ne virtuelle Angestellte. Das tönt doch schon mal sehr cool, oder?

Alexandra kann ihre Arbeit aber nur gut machen, wenn ich ihr all die Bilder und Filme schicke und zwar laufend. Oder auch mal Content für Pinterest produziere. Und da muss ich mich an der Nase nehmen. Denn das geht bei mir im Tagesbusiness oft unter. 

Alexandra hat jetzt neu auch meinen Shop auf Pinterest eingerichtet, eine neue Möglichkeit. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. 

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Meinen ersten Gastbeitrag geschrieben 

Anke von Grenzgänger Design habe ich über Instagram kennengelernt. Ende letzten Jahres postete sie dieses Bild mit 9 Schnittmustern, die sie auf ihrer Näh-To-do Liste stehen hat. Oben in der Mitte: meine Culotte No55.

Das freute mich so sehr, dass ich ihr das Angebot machte ihr den Schnitt für ein paar Bilder zu schicken.

Und sie sagte zu, war ganz begeistert von meinem coolen Angebot.

Prompt kam dann ein Gegenvorschlag: ob ich Lust hätte, ihr Interviewgast im Februar in der monatlichen Rubrik «Hinter den Kulissen» zu sein?  

Gesagt getan, ehmmm geschrieben – und falls du das Interview "Schweizer Coolness und Präzision" noch nicht gelesen hast, du findest es hier auf Ankes Blog.

Das ist Anke von Grenzgängerdesign in der Culotte No56
Das ist Anke von Grenzgängerdesign in der Culotte No56

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Zum ersten Mal bei Memademay mitgemacht 

Memademay – hab ich schon im Jahr 2020 auf Instagram verfolgt. Jeden Tag im Monat May, wird ein selbst hergestelltes Kleidungsstück getragen. Wer Lust hat, fotografiert sich darin und stellt die Bilder auf Instagram und nutzt den Hashtag #memademay2021. 

Mir war klar, dass das Zusammenstellen der 31 selbstgenähten Outfits eine erste Herausforderung werden würde. Die zweite Herausforderung - ein Selfie und es dann auch noch zu posten!

Aber eben, manchmal muss man den inneren Schweinehund überwinden. So hab ich also jeden Tag meine TRENDSCHNITTE angezogen (was ich ja sowieso meistens trage). Der offiziellen Challenge setzte ich noch folgende Punkte dazu: 

  • Jeden Tag von Kopf bis Fuss in TRENDSCHNITT gekleidet – also alles!
  • Jeden Tag eine andere Kombination der Teile – keine Wiederholung!
#memademay2021 - von Tag 26 bis 31
#memademay2021 - von Tag 26 bis 31

Mit dem Ziel jeden Tag ein neues Outfit zu tragen, habe ich meinen Schrank und seine Kombinations-Möglichkeiten ganz neu kennengelernt. Da sind Outfits entstanden, die ich vorher so noch nie kombiniert habe. Schau gerne hier im Blogpost: "30 + 1 Outfit zum inspirieren und motivieren" was ich in den Tagen 1-25 getragen habe.

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Meine erste Podcast Einladung von Ellepuls

Nun gibt es einen fliessenden Übergang vom Memademay zu Elke von Ellepuls. Elke hat nämlich damals auf eine Instagram-Story von Memademay reagiert. 

Dieses Bild war der Auslöser. Da erzählte ich Schritt für Schritt, wie es zum Druck auf meiner Bomberjacke kam:

  • Holzrahmen mit Organza bespannt
  • Organza mit Pailletten und Perlen bestickt (das hat wochenlang gedauert)
  • Ganze Stickerei fotografiert
  • Bei Verena Küttel von unikat4you den Digitaldruck vorbereitet und die fotografierte Stickerei auf den Bomberjacken-Schnitt plaziert
  • Stoff drucken lassen
  • Nähen und anziehen!
Von der Stickerei zur fertigen Bomberjacke
Von der Stickerei zur fertigen Bomberjacke

Elke war beeindruckt. Wir schrieben ein paarmal hin und her. 
Irgendwann fragte sie mich an, ob ich ihre Interviewpartnerin im nächsten Podcast sein wolle. 

Meine Antwort damals: Das wäre sicher sehr spannend und ja … ich hätte Lust.

Was Elke aber nicht wusste, ich hatte auch etwas Schiss! Einen Podcast mit meinem schweizer Dialekt sprechen - finde ich schon eine Herausforderung!

Hier findest du den Podcast von Ellepuls.

Und das hier ist Elke, von Ellepuls. Inzwischen hat sie sich den Egg-Shape-Mantel No1 genäht. Sieht doch toll aus, nicht wahr?

Elke von Ellepuls im Egg-Shape-Mantel No1 von TRENDSCHNITT
Elke von Ellepuls im Egg-Shape-Mantel No1 von TRENDSCHNITT

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Zum ersten mal sorgen Bloggerinnen für Reichweite

Joliesbobines, Anluka, Tihawabohu, Mecki macht, gemeine Wildrebe oder Frau Porthuis? Kennt ihr diese Namen? Das sind alles leidenschaftliche Näherinnen die ihre Werke auf Instagram präsentieren mit teilweise grosser Fangemeinde. 

Wenn dann diese tollen Frauen einen TRENDSCHNITT nähen, kann auf meinem Instagram-Account schon mal die Post abgehen. Daraus ergeben sich oft auch spannende Kontakte - zum Beispiel mit Rebekka von "gemeine Wildreibe" schreibe ich regelmässig hin und her. Da soll noch jemand sagen, dass Instagram nur ein oberflächlicher Social Media Kanal ist. 

Im letzten Sommer hat sich Joliesbobines das T-Shirt mit Streifen No63 genäht. "Jolies bobines" heisst übersetzt "hübsche Spulen".

Julie trägt das T-Shirt mit Streifen No63
Julie trägt das T-Shirt mit Streifen No63

Andrea von Anluka hat sich in die Hose mit schrägem Verschluss No8 verliebt und diese in einem tollen Wollstoff verarbeitet. Auch das T-Shirt mit Streifen No63 hat es ihr angetan. 

Andrea von Anluka trägt auch hier das T-Shirt mit Streifen No63
Andrea von Anluka trägt auch hier das T-Shirt mit Streifen No63
Andrea in der Hose mit schrägem Verschluss No8
Andrea in der Hose mit schrägem Verschluss No8

Tihawabohu gings ähnlich. Auch sie hat sich an die Hose No8 gewagt. Obwohl, wagen ist hier das falsche Wort - Jasmine ist gelernte Schneiderin.

Jasmine trägt die Hose mit schrägem Verschluss No8
Jasmine trägt die Hose mit schrägem Verschluss No8

Miriam von "Mecki macht" nähte die Jogginghose No62 einmal mit Elast unten, einmal ohne. Hier das Bild mit Elast - cool die Kombi "Hemd mit Jogginghose".

Miriam trägt die Jogginghose No62
Miriam trägt die Jogginghose No62

Und Frau Porthuis trägt die kurze Workerjacke No47. Funfact: Als mir Eva die Bilder schickte, fragte ich sie nach dem fehlenden untersten Knopf. Ganz erstaunt bemerkte sie es erst jetzt. Der Knopf war doch angenäht! Gefunden hat sie ihn später im Auto. 

Eva von
Eva von "Frau Porthuis" trägt die kurze Workerjacke No47 

Rebekka von "gemeine Wildrebe" hat sich schon die kleine Korsage No28 und die Hose mit Rückenelast No60 genäht.

Rebekka trägt hier die No60 Hose mit Rückenelast und die kleine Korsage No28
Rebekka trägt hier die No60 Hose mit Rückenelast und die kleine Korsage No28

Im August schrieb mir Rebekka auf Instagram:

Rebekka: Liebe Susanne, darf ich dich was fragen? Denkst du die No60 würde ohne Falte und mit veränderten Taschen etwa so aussehen, wie hier auf meinem Bild? (Bild war im Anhang)
Hab einen wunderbaren tannengrünen Cord gekauft und stelle mir so etwas vor... und die No60 passt mir so gut, ist super bequem.

Ich: Du musst schon einige Sachen anpassen, damit du deinen Wunsch-Hosenschnitt hinbekommst. Interessanterweise arbeite ich grad an ein paar neuen Teilen. Darunter eine Hose - ähnlich wie du sie haben möchtest. Ich schicke dir ein paar Selfies meiner Tochter, dann bekommst einen kleinen Einblick. (Bild war dann auch im Anhang)

Rebekka: Lustig, ja, das kommt meiner Vorstellung tatsächlich recht nahe! Oben bis in die Taille und eher körpernah, dann gerade bis leicht ausgestellt und volle Länge... Ist ja wirklich cool, dass du schon entworfen hast was ich suche!

Und so kam es, dass sich Rebekka die weite Hose mit Taschen No65 genäht hat.

Rebekka trägt hier die No65 weite Hose mit Taschen
Rebekka trägt hier die No65 weite Hose mit Taschen

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Mein erstes Freebie ist online

Prokastinieren - kennst du das Wort? Das bedeutet aufschieben. 

Freebie - kennst du das Wort? Das ist ein Gratis Geschenk. 

Diese zwei Wörter beschreiben die Sache mit meinem ersten Freebie ziemlich gut. Monatelang war die Idee schon da. Die Infos bereits zusammengetragen und mit der Gestaltung des PDF hatte ich auch schon begonnen. 

Begonnen, aber eben, nicht fertig gemacht - prokastiniert!

Da brauchte es schon den Anstoss meiner Populär-BCE Gruppe. Sylvia Pietzko, eine Kollegin lancierte die Idee für eine Freebie Parade. Und da war sie endlich - die Deadline, die ich brauchte.

38 Kolleginnen haben für die Freebie Parade Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen beigesteuert: Gute Laune, neuer Look für dein Business, frisch aussehen unter 10 Minuten, Outfit Ideen fürs Fotoshooting und vieles mehr. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Falls du dir mein Freebie, den Stoffverbrauch Pocket-Guide noch nicht geholt hast, kannst du das gerne machen.

Stoffverbrauch Pocket-Guide
Stoffverbrauch Pocket-Guide

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Meine erste Kooperation mit Anita Vrolijk

Anita ist eine tolle Freundin und Arbeitskollegin von mir. Wir unterrichten beide an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich.
Anita schickte mir Anfang Jahr dieses Bild einer Studentin. Lies dazu gerne den Anfang unseres Chatverlaufs:

Eine Studentin der F+F im Protoyp von Anita
Eine Studentin der F+F im Protoyp von Anita

Unser Whatsapp Austausch letzten Februar: 

Anita: The T-Line

Ich: von dir?

Anita: ja

Ich: sensationell, was ist dein Plan mit deinem tollen Modell?

Anita: Sind jetzt Inspirationen für den Workshop das T-Top, der Namen kommt jetzt spontan

Ich: sehr tolle Inspirationen

Anita: Danke!

Ich: T-Top klingt gut

Anita: Ich komme im Mai mal einen Tag zu dir, und dann arbeiten wir zusammen - isch gut?
Ich stelle mir eine kleine Serie vor. Jacke, Kleid, Hemd und T-Shirt - und Hose…

Ich: klingt gut - bin dabei!

Anita: bist du noch auf der Alp? 

Ich: yes, bis Samstag

Anita: so toll!

Jedes Jahr eine Woche auf der Klewenalp, bei mir um die Ecke
Jedes Jahr eine Woche auf der Klewenalp, bei mir um die Ecke

389 Whatsapp und 247 Bilder später, ist sie nun da – die fünfteilige Schnittmuster-Kollektion, die wir zusammen für TRENDSCHNITT entwickelt haben.

Drei der fünf Schnittmuster sind bereits online:

No65 weite Hose mit Taschen
No66 Top mit T-Ärmel
No69 Jacke mit T-Ärmel + Kapuze

Die fehlenden zwei Schnittmuster No67 wattierte Weste mit Tunnel und No68 Kleid mit T-Ärmel + Tunnel schaffen es demnächst noch in den Shop. Und ja - ich weiss, hab in der letzten Nähpost von "vor Weihnachten" gesprochen. Diesem Vorhaben kam jetzt leider dieser Jahresrückblick 2021 in die Quere.

Auf dem Bild seht ihr Anita und mich an der F+F in den fertigen Kollektionsteilen.

Funfact: Den ganzen Tag während dem Unterrichten dacht ich mir, manoo - warum sind den meine braunen Hosen so eng? Hab ich zugenommen? Ich mags doch eher leger! Am Abend bemerkt ich dann, dass ich die Hose meiner Tochter in Grösse 38 trug (sie hat eine im selben Stoff) - manoo!

Anita und ich an der F+F in Zürich in den fertigen Kollektionsteilen
Anita und ich an der F+F in Zürich in den fertigen Kollektionsteilen

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Mein erstes Shooting in einem professionellen Studio

Seit ein paar Jahren organisiere ich für die Teilnehmerinnen am Ende des Lehrgangs Mode & Design ein Fotoshooting für ihre Abschlusskollektion. An diesem Anlass lasse auch ich meine Kollekton fotografieren.

Das ist immer ein grosser Event mit etwa 10 Kursteilnehmerinnen meines Lehrgangs, 3-4 Coiffeusen und Visagistinnen und ebenso vielen Fotografen und Fotografinnen des Foto-Lehrgangs der Klubschule Luzern. Natürlich fiel dieser Event dieses Jahr ins Wasser - wir alle wissen warum.

Im Netz hab ich dann Johanna Unternährer und ihr tolles Studio in Luzern gefunden und einen Termin gebucht.

An diesem Shooting sind so viele tolle Bilder entstanden, dass mir die Auswahl echt schwierig viel. Aber fünf meiner Lieblingsbilder möchte ich hier zeigen.

Wunderbar, das Foto-Studio in Luzern
Wunderbar, das Foto-Studio in Luzern
Und lustig war das ganze auch
Und lustig war das ganze auch
Das Kleid wird demnächst veröffentlicht
Das Kleid wird demnächst veröffentlicht
Cool meine Tochter, nicht wahr? Die Weste kommt auch noch raus.
Cool meine Tochter, nicht wahr? Die Weste kommt auch noch raus.
Ich liebe dieses Bild mit meinen Töchtern und mir
Ich liebe dieses Bild mit meinen Töchtern und mir

Was beim Unterricht an meinen Schulen so lief

Lehrgang Mode & Design - Klubschule Luzern:

An der Klubschule startete ich ins Jahr 2021 mit einem Lookdown – wie so viele von euch. Meine Unterrichtstage vom Lehrgang Mode & Design wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Diese Unterbrüche sind für meine Klassen echt eine Herausforderung. 
Die Kursteilnehmerinnen sind im Flow, arbeiten an Projekten, bräuchten eigentlich meine Unterstützung, aber da geht einfach nichts mehr. Trotzdem versuchte ich alle so gut wie möglich mit Rat und Tat über den digitalen Weg zu unterstützen.

Das Positive für mich persönlich beim Lookdown - auf einmal war da Zeit! Zeit, die ich nutzen konnte, um am Marketing und meiner Sichtbarkeit für TRENDSCHNITT zu arbeiten (was ich in all den Jahren sträflich vernachlässigt habe). 
Was für ein guter Entscheid, dass ich im September 2020 das halbjährige Onlineprogram «Populär» von Marike Frick gebucht hatte. Damals fragte ich mich noch, wie ich das alles schaffen sollte – jetzt wusste ich`s. Einziger Wermutstropfen, ich sass mehr am Laptop als an meiner Nähmaschine.

Hier die verwaiste Klubschule in Luzern
Hier die verwaiste Klubschule in Luzern

F+F Schule für Kunst und Design - Zürich

An der F+F unterrichtete ich ein paar Tage Schnittmusterzeichnen über Zoom. Damit das platzmässig bei mir und den Studierenden zuhause gut funktionierte, arbeiteten wir im Massstab 1:4. Die restlichen Tage wurden teilweise verschoben, so dass der Unterricht dann vor Ort stattfinden konnte. 

Leider musste die Studienreise mit der F+F im Oktober 2021 bereits zum zweiten Mal abgesagt werden. Als Ersatz organisierte Anita (sie hat mit mir die Schnittkollektion entwickelt) einen Studienausflug nach Basel.

Studienausflug nach Basel, Besuch bei After Work Studio

Am Morgen besuchten wir das Schweizer Label - After Work Studio. Super interessant was Katrin Wüthrich und Matthias Fürst über den Aufbau ihres eigenen Labels AWS und ihres Zweitlabels AWS - twenty for seven, kurz: AWS247 erzählten.

Die Teile sind vorallem im asiatischen Raum sehr beliebt. Mit AWS schaffen die beiden aussergewöhnliche Designs mit spannenden, speziellen Teilen. Für AWS247 kreieren Wüthrich und Fürst hauptsächlich Strickteile für die breitere Masse. Die beiden lassen den Strick in einer schweizer Manufactur in Huttwil produzieren. 

Katrin Wüthrich in einem Pulli ihres Labels After Work Studio
Katrin Wüthrich in einem Pulli ihres Labels After Work Studio

Conzept Store Set & Sekt

Nach dem Besuch im Atelier von Katrin Wüthrich und Matthias Fürst schauten wir uns die Kollektionsteile von AWS247 bei Set & Sekt an. Toll, dass die Kundschaft immer mehr nach regionalen und nachhaltigen Labels verlangt. Diesen Bereich deckt AWS247 perfekt ab.

Set & Sekt ist ein Conzept Store mit spannenden Labels, den ich bereits vor Jahren entdeckt habe. Neben AWS247 führt Corinne Grüter auch Acne Studio, Dries van Noten, Sofie D'Hoore, Toteme und viele weitere spannende Labels.

Einblick in die Plisseebrennerei

Am Nachmittag besuchten wir die schweizweit einzige Plisseebrennerei von Eva Ott. Sie zeigte uns ihr faszinierendes, fast ausgestorbenes Handwerk. Ein Plissee entsteht mithilfe von gefalteten Kartonschablonen, Druck und Dampf.

Eva Ott von der Plisseebrennerei packt einen fertig plissierten Stoff aus der Kartonschablone
Eva Ott von der Plisseebrennerei packt einen fertig plissierten Stoff aus der Kartonschablone

Die Schablonen sind teilweise sehr alt. Neue stellt Ott selber in Millimeterarbeit her. Hier sieht man wie sie einen fertig plissierten Stoff aus der Schablone zieht. Interessant wie viele verschiedene Muster da entstehen können. Eva Ott bietet auch Führungen und Workshops an.

Meine liebsten drei Blogartikel des Jahres 2021

Im Blogpost "Keine Angst mehr vor Hosenreissverschluss einnähen - so funktioniert`s garantiert!" beschreibe ich Schritt für Schritt, wie du einen Hosenreissverschluss einnähen kannst. Dieser Beitrag hat eben erst vor ein paar Wochen meinen Studierenden von der F+F in Zürich weitergeholfen.

 

Keine Angst mehr vor Hosenreissverschluss einnähen - so funktioniert`s garantiert!
Keine Angst mehr vor Hosenreissverschluss einnähen - so funktioniert`s garantiert!

Sehr gerne mag ich auch den Blogpost: "Kleidungsstück (fast) fertig - bis auf`s Knopfloch nähen? So geht`s!" Hand aufs Herz - das mit den Knopflöchern ist doch so ne Sache. Das schiebt man gerne etwas raus, nicht wahr? Hier beschreibe ich Schritt für Schritt wie du ein Maschinenknopfloch, ein Paspelknopfloch und ein Schneiderknopfloch nähst.

Kleidungsstück (fast) fertig - bis aufs Knopfloch nähen? So gehts!
Kleidungsstück (fast) fertig - bis aufs Knopfloch nähen? So gehts!

Zu guter Letzt (wie schon oben erwähnt) mein nächster Lieblingsblogpost: “#memademay: 30 + 1 Outfit zum inspirieren und motivieren". Auch für mich immer wieder interessant zu sehen, welche TRENDSCHNITTE sich untereinander gut kombinieren lassen.


Meine Zahlen im 2021

Mein Hauptkanal ist Instagram. Falls du mir noch nicht folgst, nutze jetzt die Chance - ich werde nämlich Anfang Januar ein paar Schnittmuster verlosen für das knacken der 4000 Follower, also hüpf gerne rüber.

Auf Facebook poste ich eigentlich dasselbe, wenn ich`s nicht vergesse. Tiktok hab ich nur bespielt, weil meine Kids mir sagten: Mum, du musst noch Tiktok machen. Umso erstaunter war ich (und meine Kids), als dann auf diesem Kanal die Post abging. Pinterest hab ich (wie schon oben erwähnt) ausgelagert. 

Die Anzahl Nähpost-AbonnentInnen vergrössert sich kontinuierlich, dank dem Freebie "Stoffverbrauch Pocket-Guide". Mein Versprechen fürs nächste Jahr - alle zwei Wochen eine Nähpost zu schreiben. Da muss ich mich echt an der Nase nehmen.
Denn, es gibt tatsächlich Abonnentinnen, die bei mir nachfragen, ob sie bei der Nähpost-Anmeldung alles richtig gemacht haben - sie hätten noch keinen Newsletter bekommen!

So sieht mein Instagram-Grid aus (ja, das heisst so ;-)
So sieht mein Instagram-Grid aus (ja, das heisst so ;-)

Instagram: 4'011 Follower

Nähpost Newsletter: 1'558 Abonnierende

Pinterest: 246'000 Besucher und 767 Follower

Facebook Fanpage: 483 Fans und 534 Abonnierende

Tiktok: 44'300 Follower - 213'600 Likes (krass, nicht wahr?)

Das sind die neun meistgelikten Instapost 2021. Klare Favoriten sind eigentlich die Reels, die schnellen Kurzvideos, bei denen ich was nähe. Diese erscheinen allerdings nicht in der Statistik. 

Die neun meistgelikten Insta-Posts
Die neun meistgelikten Insta-Posts

Und hier noch ein paar weitere Zahlen 2021

61 Tage unterrichtet:

  • 44 Tage Klubschule Luzern
  • 11 Tage an der F+F in Zürich 
  • 4 Tage à 2 Nähwochenenden in Luzern
  • 2 Tage an der Schule für Gestaltung in Aarau

4 neue TRENDSCHNITTE veröffentlicht:

8 Stoffläden mit TRENDSCHNITT beliefert


Meine Bucket List 2022

So das war jetzt - mein Jahresrückblick 2021 ist geschafft. Geschrieben hab ich ihn dank der Jahresrückblog-Challenge von Judith Peters - toll wars!

In meiner Familes schreiben wir seit ein paar Jahren an Weihnachten je eine Bucket List. Das heisst, alle machen sich eine Liste mit Dingen, die sie im nächsten Jahr gerne tun oder erreichen möchten.

Und hier kommt jetzt meine Bucket List fürs Jahr 2022.

Mit meiner Tochter beim Shooting
Mit meiner Tochter beim Shooting
  • Ich möchte noch mehr spannende Bücher lesen. Mein Ziel im 2022 - 10'000 Seiten!
  • Apropos Bücher - meine Studierenden fragen immer wieder: Susanne, kannst du uns sagen, wo es das eine Buch gibt, in dem alles steht was du uns den ganzen Tag erzählst. Da zucke ich mit den Schultern und muss schmunzeln, denn das gibt es leider (noch) nicht.
    Mein Wissen ist eine Sammlung aus 27 Jahren Schneiderei. Das heisst, irgendwann werde ich all mein Wissen in einem Buch zusammenfassen - Käuferinnen hätt ich ja schon ;-). Also ihr Verläge da draussen - wäre echt cool, wenn ich einen Buchvertrag bekäme!
  • Wir werden unseren Garten erwachsen machen. Die Kids werden grösser und die Bedürfnisse ändern sich. Die Schaukel darf weg, ein Trog der für Abkühlung sorgt muss her. Gebüsch und ein neuer Baum (der alte ist leider abgestorben) wird gesetzt und mein Ateliereingang aufgehübscht. Ich freu mich sehr auf diese Erholungs-Oase. 
  • Ich werde im nächsten Jahr ein Blogpost und zwei Newsletter pro Monat schreiben. Themen hab ich genügend, jetzt muss nur noch geschrieben werden. 
  • Sitzend an der Nähmaschine oder am Laptop - das bekommt mein Rücken zu spüren. Darum werde ich einmal die Woche meinen Yogakurs besuchen und zusätzlich zweimal die Woche zu Hause Yoga üben.
  • Was mich immer wieder umtreibt: Soll ich neben meinen Schnitten auch einen Onlinekurs anbieten? Schwerpunkt Nähen, Schnittmuster zeichnen, Schnitte anpassen, oder ...? Falls da draussen jemand die Antwort kennt - schreib mir gerne eine E-Mail ;-)
  • Während meine Kinder und mein Mann nächsten Sommer im Pfadi-Bundeslager sind, werde ich mit meiner Freundin für zwei Wochen nach Marokko reisen. 
  • Neben den zwei Schnittmustern der fünfer Serie werde ich nächstes Jahr fünf neue Schnittmuster rausbringen, sowie drei Nähwochenenden anbieten. Anfang April nehme ich einen erneuten Anlauf, ein Shooting für meine Klasse zu organisieren. 
  • Ich werde mich im nächsten Jahr besser planen. Das heisst, ein Jahresplan wird aufgesetzt, runtergebrochen auf Monats- und Wochenpläne. In der Theorie weiss ich wie's geht, jetzt werde ich umsetzen. 
  • Mein Motto für 2022: Ein guter Plan ist die halbe Miete.

War das cool? Dann lies hier weiter!